Ein eigenes Iconset anbieten
Vor dem Verkauf: Nachfrage, Angebot und Erlös prüfen
Ein technisch sauberes Iconset ist ein möglicher Anfang. Ob jemand es braucht und bezahlt, ist eine eigene Frage. Mit einem kleinen Anwendungstest, einer genauen Paketbeschreibung und einer offenen Rechnung kannst du diese Entscheidungen getrennt prüfen.
Eine Aufgabe. Drei passende Icons.
Wähle eine konkrete Personengruppe und Anwendung: beispielsweise Menschen, die Termine, Notizen und Nachrichten in einem digitalen Homeoffice-Planer ordnen. Zeige dafür Kalender, Dokument und E-Mail in einer kleinen Planeransicht. Die kostenlosen Beispiele eignen sich zum Ausprobieren; sie belegen keine Nachfrage für dein späteres Angebot.
Betrachte die drei Symbole in der tatsächlichen Anzeigegröße. Prüfe, ob sie ohne Dateinamen verständlich bleiben. Erst danach lohnt sich die Frage, welche weiteren Motive fehlen.
Frage nach Verwendung statt nur nach Gefallen.
Bitte freiwillige passende Tester um Rückmeldung, etwa bestehende Kontakte oder Mitglieder einer Community, die solche Tests erlaubt. Diese Fragen helfen, ein konkretes Problem zu erkennen:
- Für welche Aufgabe würdest du diese Icons einsetzen?
- Welches Symbol ist unklar oder fehlt?
- Welche Formate und Größen brauchst du; würdest du ein vollständiges Set kaufen?
Notiere Antworten und Änderungen. Lob, Klicks und Kaufabsicht sind noch keine Verkäufe. Wenn niemand eine klare Verwendung nennt, überarbeite Aufgabe oder Auswahl, bevor du weitere Dateien produzierst.
Beschreibe den tatsächlichen Lieferumfang.
Nenne Anzahl und Motive, SVG- und gegebenenfalls PNG-Formate, Exportgrößen, Stil, Version und Nutzungsrechte. Eine Vorschau sollte nur enthaltene Dateien zeigen. Erkläre außerdem den Downloadweg und wie Käufer dich bei Dateifehlern erreichen.
Kennzeichne übernommene Beispiele und eigene Änderungen zutreffend. Versprich keine exklusiven Rechte an frei verbreitbaren Dateien. Eine beabsichtigte Verkaufsversion ist erst fertig, wenn die zugesagten Bestandteile tatsächlich vorliegen.
Prüfe das Paket nach dem Entpacken.
Entpacke dein fertiges ZIP in einen leeren Ordner. Öffne die Dateien und vergleiche Inhalt, Vorschau und Beschreibung. Prüfe Dateiendungen, Lesbarkeit, fehlende Motive und die beigefügte Lizenz. Das Gratisset enthält zwölf SVGs, README.txt und LICENSE.txt; es enthält keine PNG-Varianten. Der separat verlinkte LICENSE-icons.txt zeigt denselben Lizenztext.
Rechne mit deinen eigenen Annahmen.
Trage unten einen gedachten Preis, eine prozentuale Gebühr, einen festen Abzug je Verkauf und eine Anzahl von Verkäufen ein. Die Beispielwerte sind frei gewählte Rechenannahmen, keine Preisempfehlung und keine aktuellen Gebühren eines Anbieters. Gleiche Gebühren vor einem Verkauf mit deinem tatsächlichen Vertrag ab.
Dein hypothetischer Erlös
Erlös nach angegebenen Verkaufsabzügen
Alle Werte sind Annahmen. 10 EUR, 10 %, 0,30 EUR und 20 Verkäufe ergeben rechnerisch 174 EUR.
Hypothetisch, vor Steuern, Arbeitszeit, weiteren Kosten und Rückerstattungen. Kein Gewinn- oder Nachfragebeleg.
Eine eingetragene Null bestätigt keine Gebührenfreiheit. Prüfe die tatsächlichen Gebühren deiner Verkaufsroute.
Die Rechnung bleibt in deinem Browser. Die Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen.
Rechenweg
(Preis × (1 − Gebühr / 100) − fester Abzug) × VerkäufeDas Ergebnis berücksichtigt nur diese Verkaufsabzüge. Steuern, Arbeitszeit, weitere Kosten und Rückerstattungen fehlen. Auch ein positiver Betrag beweist weder Gewinn noch Käufer. Beobachtete Nutzung und tatsächliche Verkäufe musst du getrennt erfassen.